Abenteuerliche Rundreise durch Japan

Japan – bekannt als das Land der aufgehende Sonne – bietet seinen Besuchern sowohl eine meditative Stille als auch das Highlife der Metropolen. Die an der Ostküste von Asien gelegene Insel begeistert durch einen Reichtum an verschiedensten Facetten. Ob pittoreske Tempel und unterschiedlichste Zen-Gärten, geschichtsträchtige Orte oder die brodelnde Großstadt Tokio – für jeden findet sich das perfekte Plätzchen. Gerade das Japan der Nachkriegszeit, welches westliche Einflüsse mit japanischer Tradition zu verbinden vermag, bildet die dritte Blütezeit der Kultur.

Um einen Abenteuerurlaub in Japan genießen zu können, sollte man sich im Vorfeld eine Reiseroute überlegen, die einem all die unterschiedlichen Facetten von Japan näher bringt. Die Reiseroute könnte zum Beispiel wie folgt verlaufen:

Nara -> Osaka -> Kyoto -> Okayama -> Hiroshima -> Fuji-Hakone Nationalpark -> Kamakura -> Tokio

Diese Route würde dem Besucher sowohl die unglaublichen Phänome der japanischen Natur, die Geschichte sowie das Großstadtflair bieten. Die im Süden der Hauptinsel Honshū gelegene Stadt Nara ist bekannt für ihre Universitäten sowie seine Textil- und Nahrungsmittelindustrie. Gleichzeitig locken die gut erhaltenen Tempel, die es in Nara gibt und teilweise zum Weltkulturerbe erklärt wurden, jährlich Tausende von Touristen an. Auch die hier lebenden Sikahirsche, die man im Nara-Park bewundern kann, sind eine Reise wert. Das im Westen von Honshū gelegene Osaka bildet mit ca. 2,6 Millionen Einwohnern die drittgrößte Stadt des Landes und eine der größte Metropolen weltweit. Osaka gehört zu den wichtigsten Industriezentren und wurde 2009 zu einer der teuersten Städte der Welt ernannt. Trotzdessen lockt der Aussichtsturm Tsūtenkaku sowie die Burg Ōsaka etliche Einheimische sowie Besucher an. Die im Südwesten von Honshū gelegene Metropole Hiroshima erlangte ihre eher traurige Bekanntheit dadurch, dass hier der erste Kernwaffeneinsatz im August 1945 detonierte. Dieser Atombombenabwurf ist auch die Ursache, dass heute kaum noch Sehenswürdigkeiten vorhanden sind, die den Kernwaffeneinsatz heil überstanden haben. Sehenswerte Orte gibt es hier trotzdem, unter anderem der Mitaki-Tempel, der Friedensgedenkpark sowie die 1958 wieder aufgebaute Karpfenburg. Der in den Präfekturen von Shizuoka, Yamanashi, Kanagawa sowie Tokio gelegene Fuji-Hakone-Nationalpark wurde 1936 gegründet und erstreckt sich mittlerweile über eine Fläche von 1.218,5 qkm. Besucher können hier sowohl den Vulkangipfel des Fujisan, die Fünf Fuji-Seen sowie die Izu-Inseln besichtigen.

Wer einen Urlaub in Japan plant, darf die Metropole Tokio auf der Reiseroute nicht vergessen. Die im Osten von Honshū gelegene Stadt besteht heute aus 23 Bezirken mit ca. 8,4 Millionen Einwohnern. Damit ist Japan die bevölkerungsreichste Stadt des Landes. Immer Anfang August April öffnen sich hier die „sakura no hana“, die Kirschblüten, welche in Japan sowohl Schönheit und Perfektion als auch Vergänglichkeit symbolisieren und von den Bewohnern stark verehrt werden. Aber nicht nur die Parks mit ihren wunderschönen Kirschblüten, auch die örtlichen Museen, wie das Nationalmuseum Tokio und das Nationalmuseum für moderne Kunst sind immer wieder eine Reise wert.

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